Kunstgenuss auf höchstem Niveau beim
Kulturfrühstück am 16.09.2012

Zwei bekannte Wiener Künstler, der Literaturinterpret Otto Steffl und der Pianist Prof. Brucker verzauberten die Anwesenden beim Kulturfrühstück am 16. Sept. in den Räumlichkeiten der ÖDG. Nach dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“, da die Einladung bereits für Anfang des Jahres geplant war, sind viele Österreicher und Freunde gekommen, um den Worten und Tönen der beiden Herren zu lauschen.

steffl

Unter den vielen Mitgliedern und Freunden der ÖDG konnte unser Präsident Werner Götz neben dem österreichischen Generalkonsul Christian Siegl auch die Herausgeberin des Diplomatenmagazins Frau Dr. Ernst begrüßen, ebenso den Geschäftsführer der Heinrich-Heine-Gesellschaft, Herrn Prof. Kruse, den Präsident der Landsmannschaft der Preußen, Herrn Müller-Baronski und den Vorsitzenden des Bayernvereins in goetzBerlin, Herrn Amberger.

Eingeleitet wurde das Programm mit zauberhaften Tönen von Richard Strauß auf dem Piano. Otto Steffl begann sein Programm klassisch mit Werken von Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe. Mit Schuberts Melodie kam der Text des bruckerErlkönigs besonders gut zur Geltung. Bei Gedichten wie der Zauberlehrling und anderen hörte man so manche/n im Raum leise die in der Schule gelernten Worte mitsprechen. Heinrich Heine darf natürlich bei Otto Steffl nicht fehlen. Leider ist dies ein Schriftsteller, dessen schöne Verse viele gar nicht als Heine erkennen wie z. B. die Lorelei. Auch hier kamen wieder die sanften Klänge des Pianos nach Franz Liszt durch Prof. Brucker sehr gut zur Geltung. Vor der Pause folgte noch eine Sequenz aus dem Schwanengesang, vertont von Franz Schubert, brillant vorgetragen von Prof. Brucker mit seinen „Zauberhänden“ und bestens interpretiert von Otto Steffl.

 

 

War das Kulturfrühstück eingeleitet durch ein reichhaltiges Buffet mit verschiedenen Fischgerichten, Salaten, frisch gebackenem Leberkäse, gefüllte Weinblätter, Gemüse, Obst und Käse und frisch gebackenen Brezen, so konnten sich die anwesenden Gäste in der Pause an Variationen von Süßem erfreuen. Manch’ eine/r schlug noch mal beim Herzhaften zu, um für den zweiten Teil des Vortrags gestärkt zu sein. Es wurde geplaudert und sich über Erinnerungen ausgetauscht, die bei den vorgetragenen Weisen hoch kamen. Wieder eingeleitet am Piano von Prof. Brucker mit einem Werk von W. A. Mozart folgten unterhaltsame Stücke aus der Wiener Kaffeehausliteratur u. a. von Egon Friedell, Josef Weinheber und anderen. Auch Johann Strauß gehört zu Wien und darf bei einem solchen Vortrag nicht fehlen. Zum krönenden Abschluss erklang die Melodie von „Wien, Wien, nur du allein…“, was Viele zum Mitsummen anregte.

steffel_bruckerDrei sehr kurzweilige Stunden waren im Flug vorbei und wir werden uns noch lange an den hervorragenden Vortrag der beiden Wiener Künstler erinnern. Nach Toresschluss sozusagen kamen noch verschiedene unterhaltsame Werke – auf Zuruf von Stichworten – in „Weimanns“ Biergarten im kleinen Kreis zum Vortrag. Ein zauberhafter Sonntag und ein angenehmes Wochenende gingen viel zu schnell vorbei. Unser bester Dank an die beiden Künstler dafür.

 Präsident Werner Götz bedankt sich bei allen Helfern namentlich, die bei den Vorbereitungen, während der Veranstaltung und danach helfend und unterstützend zur Hand gingen und erwähnt lobend die viele ehrenamtliche Tätigkeit des Vorstandes. Denn nur dadurch kann ein Verein gut funktionieren. Vor allem bedankt er sich bei dem Vorstandsmitglied Erna Weimann für die Organisation der Veranstaltung, von den Einladungen angefangen bis zur Vorbereitung des Buffets und der Durchführung des Tages selbst. Das Buffet, das international abwechslungsreich bestückt war, kam bei den Gästen sehr gut an.

Gleichzeitig erinnert Präsident Götz an die
Feier des Nationalfeiertages am 27. Okt. 2012
im
Hotel Maritim, Stauffenbergstraße

und freut sich, die Niederösterreicher dort begrüßen zu können.
Bitte denken Sie daran, für sich und Ihre Freunde Karten zu reservieren
für diesen besonderen Abend.

gesamt

Erna Weimann, ÖDG, 18. Sept. 2012
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