Österreichischer Nationalfeiertag 2012

Bundesverfassungsgesetz vom 26. Oktober 1955 über die Neutralität Österreichs.
Der Nationalrat hat beschlossen:
Artikel I.
(1) Zum Zwecke der dauernden Behauptung seiner Unabhängigkeit nach außen und zum Zwecke der Unverletzlichkeit seines Gebietes erklärt Österreich aus freien Stücken seine immerwährende Neutralität. Österreich wird diese mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln aufrechterhalten und verteidigen.
(2) Österreich wird zur Sicherung dieser Zwecke in aller Zukunft keinen militärischen Bündnissen beitreten und die Errichtung militärischer Stützpunkte fremder Staaten auf seinem Gebiete nicht zulassen.
Artikel II.
Mit der Vollziehung dieses Bundesverfassungsgesetzes ist die Bundesregierung betraut.

Körner Raab Schärf Helmer Kapfer Drimmel Maisel Kamitz Thoma Illig Waldbrunner Figl

Seit 1965 ist der 26. Oktober Österreichischer Nationalfeiertag in Erinnerung an die Beschlussfassung des Österreichischen Neutralitätsgesetzes.
 
In Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag, würdigt die Österreichisch Deutsche Gesellschaft e.V. Berlin Brandenburg diesen Tag mit einem Festakt auch in Berlin.
In diesem Jahr wurde mit großer Unterstützung aus dem Bundesland Niederösterreich an mehreren Orten in Berlin gefeiert. Für das festliche Rahmenprogramm sorgte die Jugend Deutschmeisterkapelle Ravelsbach unter der Leitung von Obmann: Manfred Kraft Kapellmeister: Gerhard Steininger und die Liveband Rat Pack 7 mit dem Sänger, Gitarristen und Trompeter Günther Glück und weitern 5 Musikern.


Donnerstag, 25. Oktober 2012
Empfang des Österreichischen Botschafters in Berlin.

Mehr als 600 geladene Gäste warteten­ - Botschafter aus anderen Ländern, deutsche Minister, Staatssekretäre, Abgeordnete und Auslandsösterreicher - auf den Gast aus Niederösterreich, Herrn  Dipl.-Ing. Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann des Bundeslandes Niederösterreich. Das Botschaftsgebäude war ganz im Zeichen Niederösterreichs und Europas geschmückt. Schon vor dem Eingang wehten die Fahnen von Österreich, Niederösterreich und Europa. Im Innern des Gebäudes überwogen die Farben blau und gelb, die Landesfarben von Niederösterreich. Den ausländischen und österreichischen Gästen wurden Schmankerl, gesponsert von der Landesregierung, aus Niederösterreich vorgestellt.

Botschafter Dr. Ralph Scheide hob die besondere Würdigung des Gastes in seiner Ansprache hervor, dass Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ein Treffen mit der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, dem Finanzminister Herrn Dr. Wolfgang Schäuble und dem Bundestagspräsidenten Herrn Prof. Dr. Norbert Lammert hatte. Der inhaltliche Schwerpunkt der Zusammenkunft war das Thema Regionalförderung innerhalb der EU. Herr Dr. Erwin Pröll überreichte der Bundeskanzlerin die „St. Pöltner Erklärung“, die bereits von 208 Regionen und 114 Städten unterzeichnet wurden. Hier wird der Rat der Europäischen Union und das Europäische Parlament aufgefordert die regionalen Interessen in der Kohäsionspolitik zu verankern, da die baldigen Gespräche zum EU-Haushalt 2014 bis 2020 anstehen. Unter anderem wurde in dem halbstündigen Gespräch auch über die Innenpolitik  Österreichs gesprochen.

Herr Dr. Erwin Pröll ist seit 22.10. 1992 Landeshauptmann des Bundeslandes Niederösterreich. Als  Regionalpolitiker ist er, wenn es um außenpolitische Initiativen geht, der Aktivste in seinem Heimatland. Unter den zurzeit in Österreich im Dienst stehenden Landeshauptleuten ist er der am längsten amtierende.

Freitag, 26.Oktober 2012
Am Vormittag fand auf der Freitreppe des Schöneberger Rathauses der erste Auftritt der aus mehr als 40 Mitgliedern bestehenden Blaskapelle Jugend Deutschmeisterkapelle Ravelsbach statt.

kapelle gruppe

Die Bezirksbürgermeisterin, des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg, Frau Angelika Schöttler hielt eine kurze Rede und begrüßte die anwesenden Gäste mit sehr herzlichen Worten. Der Gesandte der Österreichischen Botschaft Herr Dr. Klaus Famira der anschließend an das Rednerpult trat, lobte in seiner Rede, die mehr als 40 jährige  Zusammenarbeit mit der ÖDG. In seiner Ansprache sprach er über den Stichtag 25. Oktober 1955. An diesen Tag übergaben  britische Soldaten am späten Nachmittag, die letzte besetzte Kaserne (Klagenfurt-Lendorf) an Österreich, knapp vor Ablauf der Räumungsfrist.

schöttlerGötz

Auch Präsident Werner Götz der ÖDG e.V. Berlin Brandenburg begrüßte die anwesenden Gäste mit sehr herzlichen Worten. Unter den Gästen befanden sich, Baustadtrat Daniel Krüger, RA Fritz Dertnig Präsident der Österreichischen Gesellschaft in Hamburg, Frau Christina Gstaltmeyr Präsidentin der Österreichisch-Fränkische Gesellschaft. Frau Bergmann Vizepräsidentin vom Salzburger Verein  Bielefeld, Mitglieder des Dachverbandes Österreichischer Vereinigungen in Deutschland sowie Vorstand und Mitglieder der Österreichisch-Deutschen Gesellschaft. Anschließend lud Frau Schöttler die Gäste zu einem kleinen Empfang in die Bibliothek des denkwürdigen Rathaus Schöneberg ein.

Tafel Götz Bergmann

Am Nachmittag traf man sich beim „Bunten Nachmittag für Seniorinnen und Senioren des Bezirks Zehlendorf“ im Hans-Rosenthal-Haus, zu einem beliebten Kulturprogramm, zu dem jedes Jahr das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf einen ausgewählten Kreis von Besuchern einlädt. Die Blasmusik aus Ravelsbach, die für das Musikprogramm sorgte, wurde mit großem Hallo empfangen und stimmte mit einem fröhlichen Marsch ein. Unter den anwesenden Gästen waren Bezirksbürgermeister und Leiter der Abteilung Personal, Finanzen und Wirtschaftsförderung  Herr Norbert Kopp und Bezirksstadtrat für Soziales und Stadtentwicklung Herr Norbert Schmid, Vorstandsmitglieder des Dachverbandes Österreichischer Vereinigungen in Deutschland und Vorstandmitglieder des ÖDG. ÖDG-Präsident Werner Götz begrüßte alle anwesenden und bedankte sich  bei der Leiterin der Einrichtung, Frau Elisabeth Braun, und ihre MitarbeiterInnen.

Begeisterter Beifall mit Zugaberufen veranlasste die Kapelle noch einige Zugaben zu spielen.  Den Damen Braun und Prägel und den Mitarbeitern des Hauses einen herzlichen Dank für die Gastfreundschaft!

 

 

Samstag, 27. Oktober 2012
Höhepunkt der Festtage war der langfristig vorbereitete Festabend im Maritim Hotel in der Stauffenbergstraße. Im Festsaal Berlin versammelten sich Ehrengäste, Gäste, Mitglieder und Freunde der ÖDG, um an dem Festakt teilzunehmen. Die Bühne war mit den Fahnen von Österreich und den Bundesländern dekoriert.

Heimatliche Klänge empfingen die Gäste beim Eintritt. Ein Quartett spielte fröhliche Melodien. Elfriede Lenk, Freddy Trügler – beide Zither, Petra Bley – Gitarre und Walter Klein – Akkordeon,  überbrückten die Zeit bis der Festakt beginnen konnte.

Botschafter Fahne ÖDG rede

Nach dem Einmarsch der Fahne der Republik Österreich, des Bundeslandes Niederösterreich und der Vereinsfahne der ÖDG mit den Musikanten aus Niederösterreich begrüßte Präsident Werner Götz das festlich gestimmte Publikum, darunter die folgenden Ehrengäste:

Seine Exzellenz der Botschafter der Republik Österreich Dr. Ralph Scheide
Generalkonsul Christian Siegl, Leiter der Konsularabteilung an der Österreichischen Botschaft
Ekkehard Band, Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg a.D. und Frau Dr. Mona Mylius
Holger Krestel, Mitglied des Deutschen Bundestages und Gattin
Reinhard Führer, Präsident a. D. des Abgeordnetenhauses von Berlin,  Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Berlin
Volker Tschapke, Präsident Preußische Gesellschaft Berlin-Brandenburg e.V.
Jürgen Schroeter, Präsident des Salzburger Vereins, und Frau
Gerhard Kapito, Präsident der Deutsch-Französischen Association Romain-Rolland-Gesellschaft für internationale Beziehungen Berlin e.V.
Dr. René Seiml-Buchinger, Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe e.V. und Vorstand des Dachverbandes Österreichischer Vereinigungen in Deutschland
Dr.  Dertnig, Präsident Austria German Club e.V. Hamburg
Margot Bergmann, Vizepräsidentin des Salzburger Vereins
Kurt Bauer, Vizepräsident .d: Österreichisch-Bayerische Gesellschaft e.V.
Manfred Kraft, Obmann der Jugend Deutschmeisterkapelle Ravelsbach
Johann Neuhold, Ehrenobmann der Jugend Deutschmeisterkapelle Ravelsbach
Gerhard Steininger, Kapellmeister der Jugend Deutschmeisterkapelle Ravelsbach
Magistra Christine Ziech, Vizepräsidentin der ÖDG Berlin-Brandenburg
Rechtsanwalt Dr. Ekkehard Mannigel, Vizepräsident der ÖDG e.V. Berlin-Brandenburg und Beirat im Dachverband Österreichischer Vereinigungen in Deutschland e.V.
Sponsor Viktor Kattinger und Frau Karin Klein
ÖDG-Ehrenmitglied Edith Lorenz
ein herzliches Dankeschön  dem Hotel Maritim Berlin unter Direktor Bernhard Dohne
und den zahlreichen Spendern für die Tombola

Herr Götz, begann seine Rede mit den Worten „ Bevor ich mit Freuden die Grußworte unseres Landeshauptmannes, Dr. Erwin Pröll, verlese, möchte Ihnen, die sie mein Heimatbundesland Niederösterreich nicht so kennen, einige Informationen geben.“
Zum Ende seiner Ausführungen lud er die anwesenden Gäste ein, seine Heimat doch selbst zu besuchen, um die Schönheit des Landes Niederösterreich zu erleben. Danach verlas er die Grußworte des Landeshauptmanns.

Nun spielte die Blaskapelle die Landeshymne von NÖ.

Danach trat Seine Exzellenz der Botschafter der Republik Österreich Dr. Ralph Scheide an das Rednerpult und begrüßte die anwesenden Gäste auf das Herzlichste und sprach in seinen weiteren Ausführungen über die Gespräche von Dr. Erwin Pröll mit der deutschen Bundeskanzlerin und weiteren Personen der Bundesdeutschen Regierung.

Der offizielle Teil der Veranstaltung war mit dem Abspielen der Bundeshymne zu Ende.

Jetzt konnte die Jugend Deutschmeisterkapelle Ravelsbach in den darauf folgenden 45 Minuten ihr ganzes Können zeigen. Die Hände wurden vom vielen Applaus heiß.

Anschließend an die hervorragende Darbietung wurde die Tanzfläche von den Stühlen für die Blaskapelle beräumt.

Der gemütliche Teil wurde von Herrn Dr. Ekkehard Mannigel mit den schon lange ersehnten Worten „Das Buffet ist eröffnet“ eingeleitet.

Es war noch nicht das Ende. Denn jetzt kam die Liveband der Rat Pack 7 zum Einsatz. Fetzige Schlager aus 5 Jahrzehnten erfüllten den schön geschmückten Saal des Maritim Hotels. Bis weit in den frühen Morgen wurde getanzt. Die Stimmung war ausgelassen und keiner wollte so recht wahrhaben, als nach 02:0