Unsere Weihnachtsfeier 2022

Um die 50 Mitglieder versammelten sich, und auch Generalkonsuls Stefan Hochmuth und Frau, im festlich geschmückten Saal unseres Vereinsheims: Tische mit Tannenzweigen, darauf künstlicher Schnee, bunte Teller mit Naschwerk und ein erleuchteter Weihnachtsbaum. Was will man mehr? Noch besser dann das schon traditionelle Essen von „unserem Elektriker“ Hans Wagner: Leberkäse und Würstln aus Österreich und Erdapfelsalat dazu noch Glühwein. In seiner kurzen Eingangsrede gab Präsident Götz seiner Freude darüber Ausdruck, dass trotz Pandemiebehinderungen und
dadurch entstandener finanzieller Engpässe heuer wieder eine Innenveranstaltung vorgenommen werden konnte. Voriges Jahr war es „nur“ ein Spaziergang durch den Schöneberger/Wilmersdorfer Stadtpark. Nicht nur diese Weihnachtsfeier, sondern insbesondere der Ball im Mai 2022 brachte zuerst einmal den Erfolg, um in unserem Vereinsheim weiterzumachen zu können.
 
Auch 2023 wird es einen Ball der Österreicher geben. Generalkonsul Stefan Hochmuth ergriff das Wort und spielte auf die sensationellen Ergebnisse der Fußball-WM 2022 in Katar an. Immerhin besiegte gerade das Nationalteam des afrikanischen Staates Marokko Portugal und viele andere Favoriten stürzten. Er wünschte dem Verein ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr und überbrachte die Wünsche des Botschafters. Neben den dargebotenen Liedern unseres Chors wie „Oh, Du stille Zeit“, „Andachtsjodler“, „Es wird scho glei dumpa“, „Werst mei Liacht ume sein“, u.a. sangen wir alle (der ganze Saal) „Oh Tannenbaum“, „Oh Du fröhliche“, „Leise rieselt der Schnee“, „Alle Jahre wieder“. 
 
Auflockernd auch die zwei vorgelesenen Weihnachtsgeschichten, einmal von Ines Grund vorgetragen Karl-Heinrich Waggerls Worte vom lächelnden Jesuskind mit dem Floh. Die zweite Weihnachtsgeschichte vorgetragen im Dialekt Oberösterreichs von Julia Kahrer. Ein kleines Weihnachtskonzert vorgetragen von Karina Lewicka – Viola und Jakob Seel – Violoncello rundeten gelungen das Programm ab: Melodien aus Mozart-Opern, wie aus Don Giovanni die Zerline Arie („Reich mir die Hand, mein Leben“), aus „Hochzeit des Figaros“ die Cherubino-Arie und zu guter Letzt aus der Zauberflöte die Papageno-Arie („ein Mädchen oder Weibchen wünscht Papageno sich“). 
 
Im zweiten Teil sollten bekannte Weihnachtslieder erraten werden, wie „Es ist ein Ros´ entsprungen“ u.a. Besinnliche Worte zur Weihnacht sollten nicht fehlen, doch war es aus den verschiedensten Gründen nicht möglich, einen Pastor oder Pfarrer für unsere Weihnachtsfeier zu gewinnen. So sprach denn, Präsident Götz, einige Worte der Besinnung, hier sinngemäß wiedergegeben: 
„Ich lege Wert auf meinen Glauben, aber es ist mir wichtig, zwischen der Kirche als Institution und den einzelnen Amtsträgern zu unterscheiden. Die Missbrauchsvorwürfe auch gegen Priester und das
Verhalten einzelner Amtsträger hierzu haben zu gesteigerten Kirchenaustritten geführt. Diese Reaktion halte ich für falsch.“ 

Gemeinsam sangen wir das Lied der Lieder: Stille Nacht, heilige Nacht.

Und dann: Die jöids haben wieder das Engerl-Bengerl-Spiel vorbereitet. Jeder der mitmachen wollte, gab seinen Namenszettel entweder in das Engerl-Körbchen, oder in das Bengerl-Körbchen und zog später aus dem anderen Körbchen den Namen seines Mitspielers, um diesen zu beschenken. Überrascht und freudig ging man auseinander.
DANKE Helmut Paulus
 
Anmerkung des Webmasters: ein toller Schnappschuss ist entstanden, als das jüngste und das älteste Vereinsmitglied sich geherzt haben – viel Spaß beim Ansehen. 
 
 
 
Fotocredits: ÖDG, Peter Simlinger, privat